The Dinner

The Dinner

Inhalt

Als Stan Lohman (Richard Gere), einflussreicher Abgeordneter mit Ambitionen auf den Posten des Gouverneurs, seinen Bruder Paul (Steve Coogan) und dessen Frau Claire (Laura Linney) einlädt, den Abend mit ihm und seiner Frau Katelyn (Rebecca Hall) im feinsten Nobelrestaurant der Stadt zu verbringen, wissen alle Beteiligten, dass dies kein gemütlicher Abend werden wird. Das Verhältnis von Stan und Paul ist seit eh und je konfliktbeladen, doch nun wird es ernsthaft auf die Probe gestellt. Ihre beiden 16-jährigen Söhne haben ein schreckliches Verbrechen begangen, sind aber als Täter noch nicht identifiziert worden. Mit etwas Glück könnten sie ungestraft davonkommen, doch für die Eltern stellt sich die Frage, ob Vertuschen und Verdrängen hier wirklich die beste Lösung wäre. Der Abend entwickelt sich zu einem nervenaufreibenden Psychoduell, bei dem so manch lang gehütetes Familiengeheimnis und weitere unangenehme Überraschungen ans Licht kommen ...

Kritik

Eine scharfe Abrechnung mit der herrschenden Klasse in den USA ist Oren Moverman mit "The Dinner" nach niederländischer Romanvorlage gelungen. Er hat schon in "The Messsenger" politische, gesellschaftliche heiße Eisen angefasst. Die knallharte, bisweilen auch bissig-komische "Der Gott des Gemetzels"-Variation ist außerdem Schauspielerkino vom Feinsten, in dem Richard Gere, Steve Coogan, Laura Linney und Rebecca Hall ihr Bestes geben.

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