Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Timm Thaler oder das verkaufte Lachen

Inhalt

Timm Thaler lebt in ärmlichen Verhältnissen, doch er liebt seinen Vater, hat in Ida eine treue Freundin und immer ein unglaublich ansteckendes Lachen auf den Lippen. Das lässt er sich in einer schwachen Minute vom teuflischen Baron Lefuet abkaufen. Im Gegenzug gewinnt er fortan jede Wette. Das viele Geld macht ihn nicht glücklich. Im Gegenteil er wird traurig und einsam und vergrault auch Ida. Barkeeper Kreschimir merkt, dass etwas mit dem Jungen nicht stimmt und will ihm helfen. Doch wie können sie den Pakt rückgängig machen?

Kritik

In der Kinoadaption von James Krüss' Kinderklassiker, der als Serie populär ist, verleiht der mehrfache Lola-Preisträger Andreas Dresen der Geschichte mit Hilfe von Ausstattung, Kostüm und Effekten einen märchenhaft-nostalgischen Anstrich. Er versammelt eigene Lieblingsdarsteller und weitere deutsche Schauspielprominenz um den jungen Arved Friese. Perfekt besetzt ist Justus von Dohnányi als schillernder Bösewicht, besonders skurril sind Axel Prahl und Andreas Schmidt als Dämonenduo, das in Mäuse verwandelt wird. Familienunterhaltung zwischen düster und liebenswert, bei der auch Sozialkritik nicht zu kurz kommt.

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