Tschick

Tschick

Inhalt

Der 14-jährige Außenseiter Maik verzehrt sich vor Liebe zu der schönen Natascha, die ihn nicht einmal wahrnimmt. Dafür erweist sich der neu in die Klasse gekommene Exil-Russe Tschick als verblüffend verständnisvoll. Als Maiks Mutter sich in den Sommerferien mal wieder einen Aufenthalt in der Entzugsklinik gönnt und sein Vater sich mit seiner Assistentin davonstiehlt, lässt sich Maik von Tschick überreden, in einem gestohlenen Lada auf den Weg in die Walachei zu machen. Es entwickelt sich ein Abenteuer voller Überraschungen.

Kritik

Mit seinem zweiten Roman aus dem Jahr 2010 gelang Wolfgang Herrndorf der große Wurf, eine moderne Variation von "Tom Sawyer", ungemein witzig und zutiefst traurig zugleich. Fatih Akins Verfilmung steht dem Roman in nichts nach, dem Goldene-Bär-Gewinner ist mit seinem ersten Spielfilm seit dem überambitionierten "The Cut" ein wunderbares Comeback gelungen, ein deutscher "Stand By Me", der nicht nur wegen der Beteiligung von Uwe Bohm auf Hark Bohms Jugendklassiker "Moritz lieber Moritz" und "Nordsee ist Mordsee" verweist.

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