Turning Tide - Zwischen den Wellen

En solitaire

Inhalt

Yann Kermadec springt für seinen Kumpel Franck ein, der kurz vor Start der Vendée Globe, der härtesten Einhandsegler-Regatta der Welt, wegen eines Unfalls ausscheiden musste. Ohne Angst vor Einsamkeit oder den Gefahren des Meeres verfolgt er konzentriert sein Ziel. Nach einer Ruderreparatur auf den Kanaren entdeckt der Skipper wenige Tage später einen blinden Passagier. Der könnte das ganze Unternehmen gefährden, denn die Weltumrundung muss allein geschafft werden. Die schwierige Reise wird für den Segler zu einer Reise zu sich selbst.

Kritik

In überwältigenden Cinemascope-Bildern erzählt Cristophe Offenstein in seinem gelungenem Regiedebüt von der Schönheit der Natur und ihrer zerstörerischen Kraft, vom der grenzenlosen Weite des Meeres ausgelieferten Individuum und dem Triumph der Menschlichkeit gegen Wettbewerbsregeln, behandelt ganz nebenbei und sehr subtil das Thema Armutsmigration. François Cluzot als verwegener und optimistischer Held mit Herz gewinnt die Herzen der Zuschauer. Gedreht wurde übrigens nicht im Wassertank, sondern auf hoher See.

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