Unsere Ozeane

Océans

Inhalt

Bis heute sind die Meere für den Menschen eine Welt voller Geheimnisse und Schönheit geblieben. Von den majestätischen Walen, über die schillernden Heringsschwärme bis hin zu den bizarr geformten Lebewesen der Tiefsee, folgt die Dokumentation den Bewohnern der Weltmeere: denjenigen, die wir kennen, denjenigen, über die wir bislang nur wenig wissen und den vielen, die wir nun erst entdecken. Der Film macht die Unterwasserwelt aus einer Perspektive erlebbar, die bislang unzugänglich war und zeigt Aufnahmen, deren atemberaubende Schönheit man nicht so schnell vergisst.

Kritik

Kritik: „Was sind die Ozeane – wie soll man das erzählen?“, fragt Naturfilmer Jacques Perrin zu Beginn des Films. Er tut das auf eine außergewöhnliche, aber nicht ganz neue Weise. Bereits mit „Nomaden der Lüfte“ (2001) revolutionierte er zusammen mit Jacques Cluzaud den Naturdokumentarfilm: Ohne große wissenschaftliche Erklärungen und jeglichem Erzählerstrang, sondern mit überaus beeindruckenden Nahaufnahmen übernehmen die Tiere selbst Choreographie und Dramaturgie. In „Unsere Ozeane“ kriechen da Heere von Krabben bedrohlich aufeinander zu, Delphine und schillernde Fischschwärme sorgen für beschwingte Tanzeinlagen und sogar bizarre, noch nie gesehene Wesen wirken menschlich. Perrin erklärt die Ozeane als ein aufwühlendes Drama voller magischer Momente, wilder Lust und zum Schluss menschlicher Zerstörungswut. Seine letzten Worte: „Es gibt keinen Ersatzplaneten, wir müssen unsere Erde teilen“, hallen nach. Hoffentlich nachhaltig! [net]

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