Was weg is, is weg

Was weg is, is weg

Inhalt

Irgendwo im Niederbayern der Achtzigerjahre. Seit einem schweren Schicksalsschlag, der schon länger zurückliegt, haben sich drei Brüder nur noch wenig zu sagen. Während Hansi inzwischen als Versicherungsvertreter einen auf dicken Macker macht und Ökoaktivist Lukas am liebsten am anderen Ende der Welt Wale retten will, hat sich der dicke Paul völlig in sich zurückgezogen und redet nur noch wirres Zeug. Schließlich ist es ausgerechnet ein abgesägter Unterarm, der die drei Brüder auf dem Bauernhof der Eltern wieder zusammenführt.

Kritik

Regiedebüt von Christian Lerch, der gemeinsam mit Marcus H. Rosenmüller das Drehbuch zu "Wer früher stirbt, ist länger tot" verfasste. Obwohl sich Lerch mit vielen Künstlern, die bereits mit Rosi gearbeitet haben, umgeben hat, ist eine eigene Handschrift erkennbar. So gefällt die Komödie durch ihren makabren Humor, den liebevollen, niemals denunzierenden Umgang mit den Hauptfiguren und einige tragikomische Momente, in denen bayerische Lebensanschauung und Mentalität besonders gut zur Geltung kommen.

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