We are what we are

We are what we are

Inhalt

In einer abgelegenen amerikanischen Provinzgemeinde gießt es seit Tagen wie aus Eimern, inzwischen hat der Regen schon ein Todesopfer gefunden: Die Mutter der Familie Parker ist in einem Straßengraben ertrunken, alles sieht zunächst nach einem Unfall aus. Geschockt zurückbleiben Herr Parker und die beiden Töchter, und es stellt sich die Frage, wer jetzt Muttis Rolle übernehmen soll. Erstens im Haushalt, und zweitens bei den bizarren Kannibalismus-Ritualen, die man in fast 300-jähriger Familientradition fortführt.

Kritik

Die vielzitierte Kannibalensippe aus Hinterwald kommt einmal nicht wie eine Horde inzestmutierter Atomberserker daher, sondern in Gestalt zweier sensibler Mädchen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Und wenn die dann allen heiligen Ernstes genau dasselbe tun, was sonst ein Leatherface verrichtet, wirkt es gleich doppelt so gruselig und pervers in diesem elegant in immergraue Regenlandschaft gebannten Horrordrama von Feinschmecker über Feinschmecker für Feinschmecker.

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