Winnetous Sohn

Winnetous Sohn

Inhalt

Max ist zehn, dick, blass und trägt Brille. Trotzdem ist er in seinem tiefsten Inneren ein echter Indianer. Und deshalb kleidet er sich auch wie ein Häuptling. Auf diese Art kommt er besser damit klar, dass Papa vor kurzem ausgezogen ist. Als Max eines Tages davon erfährt, dass man bei den Karl-May-Festspielen einen Darsteller für Winnetous Sohn sucht, sieht er seine Chance gekommen. Doch der Weg dorthin ist steinig und schwer, und nur zu schaffen, wenn ausgerechnet Morten, der Indianer voll dämlich findet, ihm dabei behilflich ist.

Kritik

André Erkau landet nach Komödie ("Arschkalt") und Dramödie ("Das Leben ist nichts für Feiglinge") auch im Genre Kinderfilm einen Volltreffer. Seine augenzwinkernde Hommage an Karl May steckt voller Wortwitz und Situationskomik. Gleichzeitig vermittelt sie längst vergessen geglaubte Werte wie Vertrauen und Freundschaft, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit. Getragen wird der Film, der mit viel Gefühl auch die Themen Trennung und Scheidung aus Sicht des Kindes betrachtet, von süperb agierenden, großen wie kleinen Hauptdarstellern.

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