Words and Pictures

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Inhalt

Einst galt Jack Marcus als Hoffnung der US-Literaturszene, inzwischen lehrt er - dem Alkohol verfallen - an einer Eliteschule Neuenglands Englisch. Als Dina Delsanto zum Kollegium stößt - Arthritis zwang sie, die Staffelei gegen das Lehrerpult zu tauschen -, fühlt er sich sofort zur schlagfertig-eisigen Kollegin hingezogen. Er flirtet mit ihr, lässt aber gleichzeitig keine Gelegenheit aus, sie zu provozieren. Ein Wettstreit entspinnt sich, in dem geklärt werden soll, welche Kunstform mehr Schlagkraft besitzt: das Wort oder das Bild.

Kritik

In Fred Schepisis moderner Variante der klassischen Screwball-Komödien bekommt man fein ziselierte Dialoge, mal witzig, mal ernst, aber stets auf dem Punkt geboten. Dagegen geschnitten werden großflächige abstrakte Gemälde der Protagonistin. An der Oberfläche geht es um die Wertigkeit von Wort und Bild, in Wirklichkeit um das Innenleben der Figuren, die sich über ihre Kunst definieren und darüber wieder zu sich und zu einander finden. Ein virtuoser, etwas didaktischer Schauspielerfilm, souverän getragen von Juliette Binoche und Clive Owen.

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